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24
August
2015

Strom sparen durch Heizen mit Holzpellets

Veröffentlicht am 24.08.2015 durch

Wenn es um das Heizen geht, drehen viele einfach ihre Heizung auf, ohne zu wissen, was da überhaupt passiert. Doch gerade, wenn man die Option dazu hat, sollte man lieber zu Holzpellets greifen, da sie mehrere Vorteile bieten.

Wie heizen wir?

Wenn wir die Heizung aufdrehen, fließt heißes Wasser durch den Heizkörper. Dieser erwärmt sich dadurch und gibt die Wärme an den Raum ab, es wird warm. Aber irgendwie muss das Wasser erhitzt werden. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten. Häufig kommt immer noch Heizöl zum Einsatz. Dies ist ein fossiler Brennstoff, der aus Erdöl hergestellt wird. Man nimmt zunehmend Abstand davon, da die Vorräte weltweit begrenzt sind. Außerdem wird Heizöl immer teurer und ist deshalb nicht mehr sehr empfehlenswert. Die zweite Variante ist das Erhitzen durch Strom. Mit steigenden Stromkosten wird auch diese Methode immer unbeliebter. Außerdem hat man bei den meisten Anbietern nur eine begrenzte Auswahl, wie der Strom ursprünglich erzeugt wird. Hat man hingegen eine Heizung oder einen Kamin, kann man auf Holzpellets zurückgreifen.

Was sind Holzpellets?

Holzpellets sind quaderförmige Holzerzeugnisse, die zum Verbrennen in Öfen oder Kaminen geeignet sind. Holz eignet sich gut zum Verbrennen, da es relativ leicht entzündlich ist und eine Menge Energie in sich vereint. Dadurch kann man mit relativ wenig Brennstoff ziemlich viel heizen. Da Holzpellets auch noch recht günstig in der Anschaffung sind, werden sie zunehmend zu einem beliebten Brennstoff im heimischen Kamin.

Wie werden Holzpellets hergestellt?

Ein Holzpellet beginnt im Grunde genommen als Abfall aus der Holzindustrie. Bei der Verarbeitung des Holzes, beispielsweise zu Möbeln, wird das Holz zurechtgeschnitten, geschliffen und so weiter. Dabei fallen Späne ab, die man für den eigentlichen Zweck nicht mehr verwenden kann. Früher hat man jene Späne einfach entsorgt, aber Wegschmeißen ist nicht besonders wirtschaftlich, weshalb man daraus nun Pellets macht. Dafür werden die Späne gesammelt und zerkleinert. In einem Biomasseheizwerk werden die zerkleinerten Späne dann unter hohem Druck und hohen Temperaturen in Form gepresst. Durch das Biopolymer Lignin halten die Späne von allein zusammen. Je nach Herstellungsverfahren kann auch etwas Bindemittel hinzugegeben werden.

Energiegehalt und Energiebilanz

Die Vorteile der Holzpellets ergeben sich aus der Energie, die für die Herstellung aufgewandt wird, vor allem im Vergleich zur Energie, die die Pellets wieder abgegeben können. Denn für die Herstellung eines Holzpellets wird nur 2,7% der Energie benötigt, die beim Verbrennen freigesetzt wird. Im Vergleich zum Heizöl ist das verschwindend gering, wo man durchschnittlich mit 12% rechnen muss. Ein Pellet hat je nach Material, Länge und Dicke einen Energiegehalt von 19.000 bis 20.700 Kilojoule pro Kilogramm. Weiterhin kommt man beim Abfall nach dem Verbrennen mit Holzpellets gut weg – lediglich 0,38% Aschegehalt hat ein Holzpellet.

Vorteile für die Umwelt – und den Geldbeutel

Im Vergleich zu seinen Alternativen schneiden Holzpellets ökologisch betrachtet gut ab. Holz wird von Bäumen gewonnen, die im Laufe der Zeit Kohlenstoffdioxid aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln. Dies geschieht durch die Photosynthese. Rechnet man dies gegen das CO2, das beim Verbrennen der Holzpellets freigesetzt wird, kommt am Ende eine fast klimaneutrale Bilanz heraus. Darüber hinaus sind Holzpellets in der Anschaffung recht günstig, steigende Preise sind nicht zu erwarten, jedenfalls nicht in dem Maße, in dem es bei Heizöl und Strom der Fall ist, wo die Preiskurve nur eine Richtung kennt – nach oben.